www.BRN-Portal.de

brn-logo Einsatz im Rahmen des Stadtteilfestes „Bunte Republik Neustadt“


Zeit:  13.06.2003 bis 15.06.2003


Am Freitag dem 13. Juni 2003 startete das 13. Stadtteilfest „Bunte Republik Neustadt“. Für dieses Fest war ein spezieller Polizeieinsatz geplant. Resultierend aus den Erfahrungen vergangener Jahre stellte sich die Dresdner Polizei das Ziel, durch ständige Gesprächsbereitschaft sowie Streifendienst von Revierbeamten mögliche Konflikte frühzeitig auszuräumen. Im Hinblick auf den Schwerpunkt Straftaten zu verhindern bzw. vorbeugend zu vermeiden, hatte die Polizeidirektion an insgesamt 157 Personen sogenannte Gefährderanschreiben versandt. In den Schreiben wurden die Sanktionen aufgezeigt, die sie im Falle einer Beteiligung an Krawallen zu erwarten hatten. Weiterhin erteilte die Dresdner Polizei Aufenthaltsverbote für das Stadtteilfest gegenüber 35 Personen, die bereits wiederholt als gewalttätige Störer in Erscheinung getreten waren.

Nach Beendigung der zahlreichen Veranstaltungen kam es am 15. Juni 2003 gegen 02.30 Uhr im Bereich Bischofsweg zu einer Ansammlung von ca. 70 gewaltbereiten Jugendlichen, die aus der Dresdner Fußballszene stammten. Ihre Gewaltbereitschaft richtete sich vor allem gegen die Polizei und schützenswertes Gemeingut. Durch diese potenziellen Störer wurden die Einsatzkräfte der Polizei mit Feuerwerkskörpern und Leuchtmunition beworfen. Die Beamten griffen daraufhin ein und nahmen 63 Personen vorläufig fest. Gegen 03.00 Uhr beruhigte sich die Lage und die einzelnen Personengruppen lösten sich auf.

Dass es in diesem Zusammenhang zu keinen größeren gewalttätigen Auseinandersetzungen kam macht deutlich, dass die Einsatztaktik des Polizeiführers und seines Führungsstabes, Störer gezielt aus den Personengruppen zu isolieren, aufging. Die Durchsetzung dieses Konzeptes verlangte von allen Einsatzkräften ein hohes Maß an physischer und psychischer Einsatzbereitschaft. Ihrem engagierten und zielgerichteten Handeln war es zu verdanken, das alle Veranstaltungen ordnungsgemäß verliefen.





Quelle - Landeshauptstadt Dresden (polizei.sachsen.de)